Startseite » Leitartikel » 2010 » Fachbeiträge » English for Runaways

English for Runaways

04.05.2010

Die Arbeitswelt wird immer internationaler. Durch das worldwideweb zerfließen die Grenzen: Informationen sind in kürzester Zeit zu erhalten; ganze Heerscharen von Deutschen zieht es – wenn man den Medien glauben mag – ins Ausland, wo sie in meist wärmeren, vermeintlich schöneren Gefilden ihr Glück versuchen.

Eine kleine Barriere bleibt leider doch noch bestehen: mit Deutsch allein kommt man nicht immer ans Ziel!

Daher sollte man sich gut rüsten und seine Fremdsprachenkenntnisse immer auf dem Laufenden halten. So ist man gewappnet: für den unerwarteten Anruf aus Übersee oder die internationale Mandantschaft in der Kanzlei. Oder man kann abends beim Bier an der Reisegruppe aus Schottland die deutsche Gastfreundlichkeit ausleben.

Nur wie macht man das? Es gibt Volkshochschulkurse, Sprachschulen oder Fremdsprachentraining über CD-ROM oder DVD, das Angebot ist reichhaltig.

Alle diese Methoden haben allerdings eins gemeinsam: Man lernt nicht die wirklich wichtigen Aussprüche des Alltags. Es fehlen die Ausrufe, die einem spontan in den Sinn kommen, beim Anblick einer alltäglichen Ungeheuerlichkeit oder als Kommentar zum nicht ganz ernst zu nehmenden „Schnack“ am Mittagstisch. Oftmals drückt man sich in der Fremdsprache ungewollt steif und hölzern aus, da die umgangssprachlichen Ausdrücke, die die Sprache lebendig und authentisch machen, nicht bekannt sind.

Hier helfen wir aus:

Wenn Sie Verständnisprobleme haben:

  • I understand just train-station! (Ich versteh nur Bahnhof!)
  • Sorry, my english ist under all pig. (Entschuldige, mein Englisch ist unter aller Sau.)

Wenn wieder einmal ein Kollege/eine Kollegin den letzten Kaffee getrunken hat, ohne neuen aufzusetzen:

  • I think I spider! (Ich glaub, ich spinne!)

Und sie es mal wieder übernehmen sollen:

  • Come on…jump over your shadow! (Komm schon ... spring über deinen Schatten!)
  • The devil will I do! (Den Teufel werde ich tun!)

Denn bei diesem Thema

  • It’s not good cherry-eating with you. (Es ist nicht gut Kirschen essen mit Ihnen.)

Gewisse Dinge im beruflichen Zusammenleben werden sich nicht ändern, jeder hat andere Dinge, die ihn zur Weißglut bringen. Manchmal würde man das seinem Kollegen/seiner Kollegin auch gerne mal so direkt sagen:

  • You walk me animally on the cookie! (Du gehst mir tierisch auf den Keks!)
  • I am foxdevilswild! (Ich bin fuchteufelswild!)

Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Gegenüber nimmt Sie nicht ganz ernst:

  • Tell me nothing from the horse! (Erzähl mir keinen vom Pferd!)

Wenn Sie mit Kollegen im Fachgespräch sind und ein Kollege/eine Kollegin – wie leider so oft – nicht auf der Höhe ist:

  • There you are on the woodway! (Da bist du auf dem Holzweg!)
  • I hold it in the head not out! (Ich halt’s im Kopf nicht aus!)
  • You have not more all cups in the board! (Du hast nicht mehr alle Tassen im Schrank!)

Manchmal sollte man, obwohl man sich sicher ist, zunächst nachfragen, um seinem Gegenüber die Möglichkeit des Rückzugs zu geben:

  • Are you save? (Bist du sicher?)
  • I know me here out! (Ich kenne mich hier aus!)
  • No one can reach me the water! (Niemand kann mir das Wasser reichen!)

Wenn Sie beobachten können, wie Ihr Chef/Ihr Kollege/Ihre Bekannte am Telefon mit dem Gesprächspartner heftig diskutiert:

  • Now it goes around the sausage! (Jetzt geht’s um die Wurst!)

Und Sie das Gefühl haben, die neue Urlaubsvertretungsregelung ist irgendwie unglücklich

  • Not the yellow of the egg. (Nicht das Gelbe vom Ei.)

Wenn Sie diese Redewendungen alle beherzigen, können Sie sicher sein:

  • Everything is in the green area!

Ihr RENOheute-Team

P.S.: Anwendung auf eigene Gefahr! ;-)

 

Anmeldung für Mitglieder


Die neuesten Beiträge im Forum: ausblenden einblenden