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Im Fokus: Welche Sportart für welchen Typ?

29.12.2009

Hurra, das neue Jahr hat begonnen und seine guten Vorsätze möchte man nun in die Tat umsetzen. Da lässt der Wunsch nach mehr Sport nicht lange auf sich warten. Sei es für die Fitness, das Berufsleben oder für die Figur. Aber welche Sportart ist denn nun die richtige für mich? An dieser Stelle sollen einige Sportarten sowie deren positive Transfereffekte für Körper und Seele vorgestellt werden.

Brauchen Sie einen Ausgleich zu Ihren langen Arbeitstagen?

Ausdauersportarten wie Radfahren, Joggen, Walken, Langlauf, Inline-Rollschuh, Schwimmen etc.

Diese Sportarten sind besonders geeignet für Leute, die im Berufsleben besonders ein- und angespannt sind und sehr belastet werden. Ausdauersportarten verbessern das Herz-Kreislauf-System, die Verringerung von Gewicht und Risikofaktoren wie Herzinfarkt, Diabetes etc. Dies führt zu mehr Ausgeglichenheit und höherer geistiger Ausdauerleistung, erhöhter Stresstoleranz, besserer Konzentrationsfähigkeit. Nicht umsonst hat ein Michael Schuhmacher als Rennfahrer ausgiebig Konditionstraining absolviert. Je besser die Ausdauer desto besser die Konzentrationsfähigkeit. Ausdauersportarten verlangen allerdings ein langsam steigendes Training - also rennen Sie nicht sofort los, sondern steigern Sie Ihr Trainingspensum langsam, damit sich Muskulatur, Knochen und Gelenke an die Belastung gewöhnen. So bleibt auch Ihre Motivation über lange Zeit erhalten.

Wollen Sie Ihren kleinen Komplexen und Ängsten an den Kragen?

Fitnesstraining im Studio

Ungefähr die gleichen Effekte wie bei den Ausdauersportarten lassen sich auch durch den Gang ins Fitnessstudio erzielen. Hier kommt zu der Erzielung einer besseren Ausdauer noch die Stärkung der Muskulatur hinzu durch den regelmäßigen Kraftteil beim Training. Man kann hier durchaus Erfolge und mehr Selbstbewusstsein erreichen durch die gesteigerte äußerliche Attraktivität. Hinzu kommt beim regelmäßigen Training ein höheres Disziplinvermögen und sichereres Auftreten. Also alle, die ihren kleinen Minderwertigkeitskomplexen ade sagen wollen, sind hier bestens aufgehoben.

Tauchen, Tanzen, Segeln, Surfen

Sportarten wie Tauchen, Tanzen, Segeln sind bestens zur Angstbewältigung geeignet. Man lernt hier im wahrsten Sinne des Wortes „sich in unbekannten Gewässern zu bewegen“,

Probleme effizient zu beurteilen, seinen Körper neu zu entdecken, neue Bewegungsformen zu erlernen, Koordination komplexer Bewegungsabläufe, ein anderes Verantwortungsbewusstsein. Auch bei diesen Sportarten ist der gesamte Körper mit in den Bewegungsablauf integriert. Zwar ist die Konditionsverbesserung wie bei den Ausdauersportarten nicht so hoch, aber der Kraft- und Muskeleinsatz ist effizient und koordinativ.

Sie wünschen sich mehr Durchsetzungsvermögen…

Wenn Sie eher der schüchterne Typ sind, der Schwierigkeiten hat, sich durchzusetzen, sollten Sie zurückgreifen auf Ballsportarten, die Körperkontakt und Körpereinsatz fordern, z. B. Fußball, Handball, Kampfsportarten, Basketball, Tennis. Hier wird Ausdauer, Teamgeist, Koordinationsfähigkeit, Schnelligkeit verlangt und trainiert. Diesen Sportarten ist ein guter Aggressionsabbau, Teamgeist, Selbstdisziplin und Konzentrationsvermögen zu eigen. Zudem steigern sie sehr gut das Durchsetzungsvermögen und führen zum Abbau von Berührungsängsten.

Sie leiden unter Perfektionismus?

Zuviel Perfektionismus führt manchmal dazu, dass man das Gefühl bekommt, nur noch zu funktionieren. Sportarten wie Volleyball, Golf, Bogenschießen verlangen extrem viel Koordination und sind schwierig zu erlernen. Man kann hier auch von „technischen“ Sportarten sprechen, also Disziplinen, die ein hohes Maß an sportlicher Technik beanspruchen, damit man komplexe Bewegungsabläufe beherrschen lernt. Insgesamt beanspruchen Sie fast den gesamten Muskeltonus. Dadurch, dass sie so komplexe Bewegungsabläufe abverlangen, verbessert sich automatisch auch positiv die Toleranz, die man seinen Fehlern entgegenbringen muss. Man fühlt mehr Gelassenheit und Ausgeglichenheit, Selbstkontrolle, positives Denken, Ruhe, Entspannung.

Anfängerkurse

Fast jeder Verein bietet heutzutage Anfängerkurse an. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Stadtsportbund nach guten Vereinen und guten Trainern, wenn Sie mit einer Sportart beginnen wollen. Ein guter Trainer ist fast so wichtig wie ein guter Verein. Absolvieren Sie zunächst einige Probetrainingseinheiten, bevor Sie in einen Verein eintreten. Lassen Sie sich auch aufklären über Material, Ausrüstung, Kosten, Beiträge, Aufnahmegebühr etc., die man für diese Sportart benötigt. Und dann beginnen Sie zu trainieren, langsam und beständig. Ich wünsche Ihnen viel Spaß.

Oberhausen, 05.01.2010                                                     

Martina Ortz                                                                                              Anwalts- und Büroservice

 

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