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Tipps für den Einstieg in das berufliche Miteinander
Ein gutes Verhältnis zur/m Vorgesetzten und zu den Kollegen ist äußerst wichtig für ein angenehmes Arbeitsklima und Ihren beruflichen Erfolg. Herrscht eine entspannte Arbeitsatmosphäre und fühlen Sie sich bei Ihrer Arbeit wohl, sind auch schwierige und stressige Situationen leichter zu meistern. Stehen Ihnen Ihre Arbeitskollegen hilfreich zur Seite und zeigen sich Chefin oder Chef mit Ihrer Arbeitsleistung zufrieden, steigert sich mit Sicherheit Ihre Bereitschaft, sich in die Kanzlei einzubringen.
Hier einige Tipps, was Sie dafür tun können:
- Der erste Eindruck: Mit einem freundlichen und höflichen Auftreten schaffen Sie für Ihre berufliche Zusammenarbeit eine gute Basis. Eine freundliche Begrüßung am Morgen verbunden mit einem Lächeln sind der richtige Einstieg in den Arbeitstag. Und gute Laune ist ja bekanntlich ansteckend!
- Begegnen Sie Ihrem Gegenüber mit Respekt, scheuen Sie keinen Blickkontakt und zeigen Sie Interesse an Ihrem Arbeitsumfeld. Folgen Sie den Arbeitsanweisungen Ihrer erfahrenen Kollegen und selbstverständlich Ihrer Vorgesetzten.
- Nehmen Sie Kritik an Ihrer Arbeit als Chance an und bitten Sie ggf. von sich aus um Rückmeldungen. Beleidigungen an Ihrer Person müssen Sie indes nicht hinnehmen und sollten hierauf auch selbstbewusst hinweisen.
- Äußern Sie sich stets in einem freundlichen Tonfall und bleiben Sie objektiv. Von umgangssprachlichen Formulierungen wie "Das ist ja supitoll" oder "Das wäre total lieb" sollten Sie insbesondere im Umgang mit Ihren Vorgesetzten absehen, da dies nicht professionell wirkt.
- Zeigen Sie Interesse an Ihrem Umfeld, ohne neugierig oder aufdringlich zu sein. Fragen nach dem Wohlbefinden oder einem gemeinsamen Hobby sind durchaus angebracht. Absolute Tabus: Erkundigungen nach Vermögensverhältnissen etc. sowie abwertende Äußerungen über andere Kollegen oder gar die Vorgesetzten.
- Ein gemeinschaftliches Mittagessen oder eine kleine Beteiligung an einem Geburtstagsgeschenk für einen Kollegen? Um positiv zur kollegialen Atmosphäre beizutragen, sollten Sie sich gemeinsamen Aktivitäten mit den Arbeitskollegen anschließen.
- Wenn Sie krank sein sollten, setzen Sie sich frühzeitig am ersten Krankheitstag telefonisch mit Ihren Ausbildern in Verbindung.
Achtung!
Vorsicht mit der Versendung privater E-Mails bzw. der privaten Nutzung des Internetzugangs an Ihrem Arbeitsplatz!
– Soweit dies von Ihrem ausbildenden Unternehmen schriftlich oder mündlich untersagt wurde, führt eine Nichtbeachtung dieses Verbots schlimmstenfalls zur Kündigung.
– Duldet der Arbeitgeber die private Nutzung, darf dies Ihre Arbeit nicht beeinträchtigen.
- Verschwiegenheit ist in Ihrem Beruf oberstes Gebot. Informationen über Mandanten dürfen Sie selbstverständlich nicht gegenüber Dritten preisgeben!
- Briefe an einen namentlich genannten Adressaten mit dem Vermerk "Vertraulich" oder "Persönlich" dürfen Sie nur nach vorheriger Absprache mit dem Empfänger öffnen.
- Bemühen Sie sich um eine klare Kommunikation: Lassen Sie sich Ihre Aufgaben genau erläutern und bitten Sie um Angabe zu Prioritäten. Fragen Sie gegebenenfalls erneut nach!
- Klären Sie, wie Sie in der Abwesenheit Ihres Vorgesetzten mit Telefonanfragen oder Besuchern umgehen sollen. Ob und wann ist Ihre Chefin/Ihr Chef wieder erreichbar? Was ist dringend in ihrer/seiner Abwesenheit zu erledigen?
Machen Sie sich stets bewusst: Sie sind noch in der Ausbildung – Sie können noch nicht alles wissen!
Hilfreiche Informationen finden Sie auch in der Rubrik Kanzlei-Alltag ».